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title: "NIMA Marketing Days: Jochen über 10 Jahre snapAddy | snapAddy"
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description: Im Vorfeld der NIMA Marketing Days sprach Jochen mit MarketingTribune über zehn Jahre snapAddy, Fehler im Messevertrieb und die Zukunft der B2B-Leadgen.
keywords: [niemand, tippt, gerne, kontaktdaten, manuell]
category: blog
last_modified: 2026-07-10T09:15:14.625Z
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# „Niemand tippt gerne Kontaktdaten manuell ab." Jochen über zehn Jahre snapAddy.

[Alle Blog Posts](https://snapaddy.com/de/resources/blog.md) Lilli Schmitt am 10. Juli 2026

Interview

Im Vorfeld des NIMA Marketing Day 2026 in Utrecht sprach Jochen mit dem niederländischen Fachmagazin MarketingTribune über zehn Jahre snapAddy — von der Gründungsidee bis zur Zukunft der B2B-Leadgenerierung. Da das Originalinterview auf Niederländisch erschien, haben wir die Kernaussagen für Sie zusammengefasst und redaktionell aufbereitet.

Vor zehn Jahren gründeten Jochen, Roland und Sebastian snapAddy aus einer einfachen Frustration heraus: Niemand möchte Kontaktdaten manuell eintippen. Heute unterstützt das Unternehmen 4.000 Kunden in verschiedenen Ländern dabei, unstrukturierte Adressen, Visitenkarten, E-Mail-Signaturen und Messekontakte automatisch in saubere CRM-Daten umzuwandeln. Im Rückblick spricht Jochen über den Ausgangspunkt der Firma, die teuersten Fehler im Vertriebsalltag und darüber, wohin sich die Leadgenerierung in den kommenden Jahren entwickelt.

NIMA Marketing Day

v.l.n.r.: Jochen Seelig (snapAddy), Kel Koenen (Hoofdredacteur MarketingTribune) und Elke Averbeck (snapAddy) auf dem NIMA Marketing Day 2026 in Utrecht

### Ein Firmenname als Programm.

Der Ausgangspunkt im Jahr 2015 war denkbar einfach. Geschäftliche Kontaktdaten zirkulierten überall im Unternehmen: in E-Mail-Signaturen, auf Websites, auf Visitenkarten, in Messeunterlagen. Sobald diese Daten aber ins CRM-System sollten, begannen die eigentlichen Probleme. „Jeder weiß, dass gute Daten wichtig sind", sagt Jochen, „aber niemand tippt gerne Kontaktdaten manuell ab."

Der Name snapAddy verweist bis heute auf dieses Gründungsversprechen: Adressen und Kontakte schnell aus unstrukturierten Quellen zu extrahieren. Was als Tool zur Erkennung von Kontaktinformationen aus E-Mails und Websites begann, wurde zu einem internationalen Softwareunternehmen. Heute zählt snapAddy 120 Mitarbeiter und 4.000 Kunden in verschiedenen Ländern.

Der Kern der Sache ist laut Jochen derselbe geblieben: Unternehmen dabei helfen, unstrukturierte Kontaktdaten strukturiert, korrekt und ohne Duplikate in CRM- und Marketing-Automatisierungssysteme zu bringen. Zehn Jahre Entwicklung haben daran nichts geändert – nur die Wege, wie diese Daten heute entstehen.

## Wo Leads auf Messen verloren gehen.

Gerade bei Veranstaltungen und Messen beobachtet Jochen immer wieder dieselben Fehler. Marketing- und Vertriebsteams investieren viel Geld in persönliche Treffen, verlieren dann aber an Schwung, sobald ein Gespräch in einen nutzbaren Lead umgewandelt werden soll. Eine Visitenkarte wird vergessen. Eine Notiz zu spät erfasst. Ein Name landet doppelt im CRM.

„Der erste Kontakt ist wertvoll, aber nur, wenn man ihn sofort nutzen kann", sagt der Geschäftsführer. Genau in diesem Moment zwischen Gespräch und Systemeintrag entscheidet sich, ob aus einem Messekontakt tatsächlich ein Geschäft wird.

## Persönlicher Kontakt bleibt, der Rest muss schneller werden.

Die Zukunft der B2B-Leadgenerierung liegt für Jochen in der Kombination aus persönlichem Kontakt und intelligenter Automatisierung. Das Gespräch, die Verbindung, das Vertrauen – das bleibt bestehen. Alles drumherum muss dagegen schneller und zuverlässiger werden.

Digitale Visitenkarten wie über [BusinessCards](https://snapaddy.com/de/products/businesscards.md), automatisierte Workflows über [DataAgents](https://snapaddy.com/de/products/dataagents/features.md), Datenanreicherung und direkte CRM-Integrationen sorgen dafür, dass der Vertrieb keine administrative Nachbearbeitung mehr leisten muss. Stattdessen kann er direkt nachfassen, während der Kontakt noch frisch ist.

## Qualität schlägt Menge.

Jochen sieht darin auch eine Antwort auf die veränderte Rolle des Marketings. Nicht die Anzahl der Leads zählt, sondern deren Qualität und Nutzbarkeit. Ein vollständiger, korrekter und zeitnah erfasster Lead ist mehr wert als eine Ansammlung unstrukturierter Kontakte ohne Kontext.

„CRM ist nur so gut wie die Daten, die es enthält", sagt der Geschäftsführer. Ein Satz, der einfach klingt – aber die meisten CRM-Probleme lassen sich genau darauf zurückführen.

## Leadgenerierung als Teil der Customer Journey.

Jochen erwartet, dass Leadgenerierung in den kommenden Jahren immer weniger als isolierter Prozess betrachtet wird und immer mehr als Teil der gesamten Customer Journey. snapAddy will dabei die Schnittstelle zwischen Treffen, Daten und kommerzieller Nachbearbeitung bilden.

„Intelligenter, nicht härter kommunizieren bedeutet für mich: Technologie so einzusetzen, dass Menschen mehr Zeit für Beziehungen haben", sagt Jochen. Zehn Jahre nach der Gründung ist das noch immer die Zusammenfassung dessen, was snapAddy versucht zu lösen.

Wer wissen will, wie sich automatisierte Workflows konkret in den Vertriebsalltag einbauen lassen, findet [hier](https://snapaddy.com/de/products/dataagents/use-cases-sales.md) eine Übersicht über **DataAgents**.

[Zum Interview](https://www.marketingtribune.nl/algemeen/nieuws/2026/05/contactdata-als-fundament-voor-betere-b2b-sales/index.xml)
